Das Netzwerk evangelischer und katholischer Eltern-Kind-Gruppen in Deutschland NEKED

    
Aktuelle Mitglieder der Gruppe bei der Frühjahrstagung am 28. und 29. März 2011 im Hanns-Lilje-Haus, Hannover

NEKED Wir sind ein Gremium, dem überregionale hauptamtliche Multiplikatorinnen und Vertreterinnen der Eltern-Kind-Arbeit aus Bundesverbänden und Bildungseinrichtungen angehören.


NEKED Wir arbeiten an diesen Themen:

  • Fachdiskussion von Konzepten der Eltern-Kind-Gruppenarbeit
  • Analyse der gesellschaftlichen Veränderungen, die für die Eltern-Kind-Gruppenarbeit relevant sind
  • Auswertung von Fachliteratur und wissenschaftlichen Erkenntnissen
  • Anstöße zur konzeptionellen Weiterentwicklung
  • Entwicklung gemeinsamer Positionen


    NEKED Wir gehören dazu:
    Bäcker-Braun, Katharina
    Erzbischöfliches Ordinariat der Erzdiözese München und Freising, Fachbereich Erwachsenenbildung

    Bolmer, Gisela
    Katholische Erwachsenenbildung im Land Niedersachsen e. V. Diözesanarbeitsgemeinschaft (KEB) Osnabrück

    Grimm, Anke
    Evangelische Erwachsenenbildung Niedersachsen, Fachbereich Familienbildung

    Kröger, Andrea
    Evangelische Erwachsenenbildung Nordrhein / Evangelisches Familienbildungswerk Moers

    Lichtenberger, Paula
    Zentrum Bildung Ev. Kirche Hessen-Nassau, Fachbereich Erwachsenenbildung und Familienbildung

    Meier, Elli
    Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Regensburg e. V.

    Schmider, Kerstin
    Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft der Familien-Bildungsstätten in Württemberg

    Schulte-Gräve, Gerda
    Evangelisches Bildungswerk Dortmund, Arbeitsbereich Familienbildung

    Tuschhoff, Angelika
    familienbildung deutschland - Kath. Bundesarbeitsgemeinschaft für Einrichtungen der Familienbildung

    Wiesner-Ganz, Brigitte
    Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelischer Familien-Bildungsstätten und Familien-Bildungswerke e. V.

    Genauere Informationen und Anfragen wegen einer eventuellen Mitgliedschaft richten Sie bitte an die federführende Organisation:
    familienbildung deutschland Kath. Bundesarbeitsgemeinschaft für Einrichtungen der Familienbildung Prinz-Georg-Str. 44, 40477 Düsseldorf Tel.: 0211-44992-45 Angelika Tuschhoff



    NEKED Wir stehen für die Zukunft von konfessionellen Eltern-Kind-Gruppen.

    Gute Gründe für den Besuch einer konfessionellen Eltern-Kind-Gruppen:

    Die Eltern-Kind-Gruppenarbeit ermöglicht den Eltern einen Zuwachs an Kompetenzen, damit sie den individuellen Anforderungen in ihren sehr unterschiedlichen Erziehungs-, Beziehungs- und Alltagssituationen gerecht werden können.
    Eltern-Kind-Gruppen sind Orte früher Bildung. Sie unterstützen und fördern wohnortnah und präventiv Eltern in ihrer personalen Individualität und in ihrer Aufgabe als Eltern. Sie tragen dazu bei, dass Eltern die Vorraussetzungen gewinnen, ihre Kinder positiv und nachhaltig zu fördern.
    1. In Eltern-Kind-Gruppen befinden sich Kinder in dem Alter, in dem sie sichere Bindungen aufbauen und beginnen ihre eigenen Fähigkeiten zu erproben. Durch die gemeinsame Teilnahme von Mutter/Vater und Kind kann diese Bindung gestärkt und die Fähigkeit zur Exploration gefördert werden. Eltern-Kind-Gruppen-Zeit wird so zur Qualitätszeit. Das freie Spiel der Kinder in der Eltern-Kind-Gruppe ermöglicht den Kindern in einem sicheren Rahmen die eigenen Freiräume auszutesten und die eigenen Fähigkeiten zu erproben.

    2. In Eltern-Kind-Gruppen befinden sich Kinder in dem Alter, in dem das kindliche Gehirn am aufnahmefähigsten ist. Sie werden durch die ganzheitlichen Angebote in allen Intelligenzbereichen nachhaltig gefördert. Eltern-Kind-Gruppen bieten Kindern (und auch Eltern) Raum und Zeit für die Entwicklung ihrer emotionalen Intelligenz. Sie erfahren sich und ihre Verhaltensmöglichkeiten im Spiegel der Gruppe immer wieder neu.

    3. Eltern-Kind-Gruppen erreichen Menschen in einer Lebensspanne, in der sie besonders offen sind für Fragen nach dem Sinn des Lebens und nach Gott.
    Eltern-Kind-Gruppen sind Orte religiöser Bildung. Das Erleben von Gemeinschaft, die Begegnung mit Ritualen und christlichen Festen eröffnen die Möglichkeit der Begegnung mit der christlichen Tradition und Fragen des Glaubens für Eltern und Kinder.

    4. Um sprachliche Lücken bereits vor dem Kindergarten zu vermeiden ist die sprachliche Förderung in Eltern-Kind-Gruppen besonders effektiv. Sprachförderung in Eltern-Kind-Gruppen bedeutet, dass Eltern schon sehr früh Unterstützung, Anleitung und Hilfe bei der Entwicklung eines anregungsreichen, kindgerechten, individuellen Lebens- und Entwicklungsraumes erhalten.

    5. Eltern-Kind-Gruppen fördern mit ihrem Ansatz der Stärkung der individuellen Kompetenzen von Eltern und Kindern Gesundheitsressourcen wie Optimismus, positives Selbstkonzept und Selbstvertrauen, eigenmotiviertes Tun und Lernen.
    In Eltern-Kind-Gruppen wird präventiv Gesundheitswissen alltagstauglich umgesetzt und so eine gesunde Lebensweise nachhaltig im Familienalltag implementiert.

    6. Eltern-Kind-Arbeit steht für die Zukunft unserer Gesellschaft. Frauen und Männern wird Mut zur Elternschaft und Hoffnung auf gelingendes (Familien-)Leben gemacht.

    Eltern-Kind-Gruppen – ein Gewinn für Familie, Kirche und Gesellschaft

 

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